Windlast und Glasgeländer: FS1500 vs FS3000 vs FS7000 im Vergleich
railing4. April 2026·13 min

Windlast und Glasgeländer: FS1500 vs FS3000 vs FS7000 im Vergleich

Warum ist die Windlastberechnung bei Glasgeländern kritisch? Unterschiede zwischen 1,5, 3,0 und 7,0 kPa Lastklassen nach EN 1991-1-4, Systemauswahl nach Gebäudehöhe und Vergleichsanalyse der Alcodec FS-Serie — mit interaktiver Animation.

Was ist Windlast?

Windlast ist der Druck, den Wind auf ein Bauwerk ausübt, gemessen in kPa (1 kPa = 102 kg/m²). Bei Glasgeländern wirkt die Windlast direkt auf die Glasscheibe und das Sockelprofil. EN 1991-1-4 (Eurocode) regelt die Berechnung.

Drei Lastklassen: 1,5 / 3,0 / 7,0 kPa

FS1500 (1,5 kPa): 1-5 Geschosse, Wohnbau, 100mm Profil, VSG 6+6 bis 10+10mm. FS3000 (3,0 kPa): 5-15 Geschosse, Hotels, Büros, 140mm Profil, VSG 10+10 bis 12+12mm. FS7000 (7,0 kPa): 15+ Geschosse, Stadien, Küste, verstärkter Kanal, VSG bis 15+15mm.

Glasdicke und Windlast

Die Windlastkapazität steigt mit dem Quadrat der Glasdicke. 6+6mm: bis 1,5 kPa. 10+10mm: bis 3,0 kPa. 15+15mm: bis 7,0+ kPa. PVB-Stärke (0,76 oder 1,52mm SGP) beeinflusst die Nachbruch-Haltekapazität.

Durchbiegung und Sicherheitsfaktor

Maximal zulässige Durchbiegung: Höhe/65 (bei 1.100mm = 16,9mm). Alle FS-Systeme werden auf das 1,5-fache der Nennlast geprüft.

Systemauswahl nach Gebäudehöhe

1-3 Geschosse: FS1500. 4-8 Geschosse: FS1500/FS3000. 8-15 Geschosse: FS3000. 15-30 Geschosse: FS7000. 30+ oder Küste: FS7000 + Einzelfallberechnung.

Küstenstandorte

30-50% höhere Windlasten. A4 (316L) oder A5 (Duplex) Edelstahl obligatorisch. Standardverzinkung korrodiert in 5-10 Jahren an der Küste.

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